Mein Lebenslauf:
19.Mai 1973:
Start meines Lebens in Safenwil AG
An diesem Tag bin ich an der Holzstrasse 51 in Safenwil AG zur Welt gekommen.
Dieser grosse Spielplatz am Waldrand war damals noch frei von Internet, WLAN und Smartphone. Auch die IT-Welt war nirgends, einen PC...ääääh what?
Nichts von all dem: Wald, eine rechte Axt und ein paar Streichhölzer, ein Seil und viele abenteuerlich Stunden und Tage im Wald - cooler Place
Mai 1973 bis 1997
Die Primarschule habe ich in Safenwil AG erleben dürfen.
Als Oberstufe durfte ich die Bezirksschule in Kölliken AG 4 Jahre geniessen.
Im ersten Jahr, also in der 6. Klasse habe ich schon die Erfahrung von Mobbing gemacht,
also mitten drin die Rolle als Opfer, statt nur dabei.
Damals hatten wir diesen Begriff zwar noch nicht, aber es fühlt sich trotzdem suboptimal an,
wenn du von ein paar "Schulkollegen" dauernd als Fussabtretter benutzt wirst.
Das war aber nur im 6. Schuljahr so, im 2. bis 4. Bezirksschuljahr wurde ich nur noch von meinem Lehrer Fritz Ziniker aus Kölliken stehts vor der ganzen Klasse vor geführt, schlecht gemacht und "gehänselt"
Ja, er war ein Prachtexemplar von einer Lehrperson.
Damals wurde das von der Schule her noch nicht so gewichtet: es war wie es war!!
1989 bis 1993
In der damaligen Firma GRAPHA in Zofingen durfte ich meine Ausbildung zum Maschinenmechaniker Fachrichtung Automation abschliessen. Diese 4 Jährige Berufslehre war sehr anspruchsvoll und Lehrreich.
Damals im Jahre 1993 habe ich die erste Speicher Programmierbare Steuerung (SPS) programmiert und Erfahrungen im Umgang mit Steuerungen gesammelt. Damals war es eine EBERLE 512 mit AWL programmiert.
Mein Stolz ist heute noch der Abschluss der zwei Praktischen Prüfungen mit jeweils der Note 6.0
1993 bis 1995
Hunziker AG Sandstrahltechnik
Bei der Firma Hunziker war ich als Servicetechniker hauptsächlich in Europa unterwegs,
einmal sogar in Japan um die beiden grössten Maschinen der Firma in Betrieb zu nehmen.
Ein zweites Mal kam nicht zu Stande, da ich mich weigerte, nochmals nach Japan zu Reisen um für die Konstruktionsfehler der Firma meinen Kopf hinhalten zu müssen.
Der CEO dankte es mir mit einer fristlosen Kündigung an dem Dienstag Morgen um 08:24 !
1995 bis 1998
SWF Machinery Hitzkirch
Auch bei Herrn Pettenhofer und seiner Firma für Kartonaufrichtmaschinen war ich als Servicetechniker unterwegs. Diese Zeit war sehr interessant, da ich doch viel alleine auf Montage war, es war ein richtiges MacGyver-Feeling: wie repariere ich eine Maschine mit dem Schweizer Taschenmesser und einer Büroklammer.
Viele Tage unterwegs, Europa erlebt und eben so viel gesehen.
Highlight war eine Schulung einer Steuerung von einem an Alzheimer erkrankten Lehrer
1998 bis 2003
Armin Frei Sursee
Legendär: Wie kann man eine namhafte Firma mit der Nachfolge vom Junior-Chef an die Wand fahren.
Ich probierte das Überleben der Abteilung Industrieautomation durch Erstellen und Reparieren von neuen und gescheiterten Projekten der Firma zu sichern. So entdeckte ich SPS-Steuerungen Siemens S5 & S7, SAIA unter PG3, Mitsubishi und natürlich Modicon, was theoretisch noch ein wenig Swissness war.
Igendwie habe ich alles hin gekriegt, wenn auch nicht alles wirklich gut ;-)
2003 bis 2015
Scherler Automation / Panthek AG
Bei der Firma Scherler Automation in Luzern ging es ausschliesslich um die Gebäudeautomation und deren Ansteuerung. Dabei wurden nicht nur SPS-Steuerungen von SAIA-Burgess und Beckhoff verwendet, sondern auch der Standard KNX. Das interessante war die Verknüpfung der beiden Welten:
Feldseitig der KNX-Bus für Beleuchtung / Beschattung und HLKS- und Logikseitig eine SPS-Steuerung.
Meilensteine war sicher meine Programmierung des Guido-Zäch-Institut in Nottwil und die Projektleitung
beim Objekt Parkhotel Vitznau mit 105 SPS-Steuerungen und BACnet. Ein Juwel am Vierwaldstättersee.
FREY+CIE NETWORK / SCHALTRAUM
In dieser Manufaktur hatte ich sehr viel Kundenkontakt und verkaufte dem Haus-, Villen- oder Geschäftshausbesitzer eine Intelligente Gebäudesteuerung mit den Systemen Loxone, KNX oder Saia-Burgess Control. Diese Immobilien konnten dann ganz smart per Handy, Tablet oder Laptop überwacht und Bedient werden. Die ersten IoT-Geräte fanden in der Gebäudeautomation schleppend Einzug.
Zusammen mit dieser Tätigkeit fand ich zum Golfsport.
Bei einem Charity-Tournier vom Lion's Club Aarau erlebte ich einen unvergesslichen Tag im GC Heidental.
Der blieb im Hinterkopf
2022- ja, mal sehen
Gegen Ende 2021 wurde ich sanft darauf hin gewiesen, dass mich SCHALTRAUM per 2022 gerne aus der Firma begleitet: Punkt!
An diesem Lebenspunkt entschied ich mich, dass ein komplett neuer Blickwinkel zwingend notwendig ist.
Ein Einblick in die noch junge Technik der E-Mobilität, die Vernetzung und Schnittstellen im Hintergrund faszinierten mich sofort. Die zeitgemässe Technik (gegenüber Gebäudeautomation), die abartigen Energiemengen innert kurzer Zeit und natürlich die darauf folgende Freisetzung in einem Elektrofahrzeug ist kein Vergleich zu Verbrennern...
Die Entwicklung hat ein Tempo, welches meine Lebensgeister seither jeden Tag auf Trab halten.
Genau aus solchen Gründen ist Golf der Hammer:
Alltag raus - Golfball ins Loch
Dieser einfache Sport: "weisser Ball ins kleine Loch" benötigt die gesamte mentale Energie und lässt kein Gedanken vom Alltag zu.
Wer es spielt, weiss was ich meine ;-)
> Control Base, Lab & Golf Workplace


